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Neue soziale Fragen | Zukunftslabore
Besuch beim Inklusiven Schulzentrum in Leipzig

Inklusion ist ein Grundrecht. Im Bildungsbereich wird häufig über die Integration oder Inklusion von Kindern mit Förderbedarf in die Regelschulen gesprochen. In Leipzig geht eine Förderschule nun den umgekehrten Weg und öffnet sich als Schulzentrum allen Kindern.

Am 17. August lud das Werner-Vogel-Schulzentrum Leipzig zur feierlichen Eröffnung der neuen inklusiven Grundschule ein. Diese ist angeschlossen an eine Förderschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. In der ersten Klasse lernen nun Kinder mit und ohne besonderen Förderbedarf gemeinsam. Dabei werden sie von einer Grundschul- und einer Förderschulpädagogin begleitet, die beide gemeinsam für alle Kinder da sind. Der Elan und die Begeisterung für das Projekt war bei allen Beteiligten spürbar.

Die Förderschule bleibt daneben in der bisherigen Form zunächst bestehen. Die Schulen arbeiten gemeinsam, teilen sich Freiflächen und Freizeitangebote. Die Grundschule soll in den nächsten Jahren auf vier Klassen anwachsen, die dann auch jahrgangsübergreifend unterrichtet werden.

Das Schulzentrum befindet sich in Trägerschaft der Diakonie. Die Leitung des Schulzentrums ist sehr offen für Anfragen zum Konzept, fördert den Austausch mit anderen Schulen und der Kommunalpolitik.

Zum Abschluss des Termins gab es dann sogar einen kleinen Auftritt der aufgeregten neuen Erstklässler. Schon nach einer knappen Schulwoche präsentierten die Kinder den Gästen der Eröffnungsfeier zwei kleine Lieder.

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