Zugeordnete Einträge: Neue soziale Fragen

Der Wert der Arbeit

Gegenwärtig wird intensiv über die Zukunft der sozialen Sicherung diskutiert. Endlich, möchte man rufen. Im Zentrum der Debatte steht die Reform der Grundsicherung für Arbeitssuchende, besser als Hartz IV bekannt. Auch bei uns in Partei und Fraktion wird schon länger daran gearbeitet, werden  Ideen in Beschlüsse und Anträge geformt. Mit den Zukunftslaboren ist uns die… Zum Artikel »

#miteinanderleben: … und arbeiten in Erbendorf

Wie wir miteinander umgehen und Menschen mit Behinderung gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen, ist für mich ein Gradmesser der Zivilisation. Bei einer ausgedehnten, mehrtägigen Fahrrad-Tour durch die Oberpfalz habe ich unter anderem auch das Aribo Hotel in Erbendorf im Landkreis Tirschenreuth unter die Lupe genommen. Dabei handelt es sich um ein inklusives Hotel, in dem ein Viertel… Zum Artikel »

#miteinanderleben: Willkommen im Kiez

Im Rahmen der „Aktionswoche Wohnen“ der Bundestagsfraktion habe ich am 04. Oktober die Kontaktstelle Wohnen in Leipzig besucht. Diese wurde ursprünglich 2015 als Freiwilligeninitiative „Willkommen im Kiez“ gegründet. Zwischenzeitlich betreuten bis zu 300 Freiwillige in einem Patenschaftsmodell Geflüchtete bei der Wohnungssuche.

#miteinanderleben: Gründerkultur

Mein Wahlkreis Freiburg liegt in einer Region mit relativ wenig Rohstoffen und klassischer Industrie, dafür aber mit vielen kreativen Köpfen und einem starken Bewusstsein für ökologische Fragen. Um unseren Wohlstand zu wahren, müssen wir uns an die Spitze der technologischen Innovation setzen und neuen Ideen Raum geben – das trifft auch auf Deutschland als Ganzes… Zum Artikel »

#miteinanderleben: Gemeinsam lernt es sich besser!

Inklusion ist ein Grundrecht. Im Bildungsbereich wird häufig über die Integration oder Inklusion von Kindern mit Förderbedarf in die Regelschulen gesprochen. In Leipzig geht eine Förderschule nun den umgekehrten Weg und öffnet sich als Schulzentrum allen Kindern. Am 17. August lud das Werner-Vogel-Schulzentrum Leipzig zur feierlichen Eröffnung der neuen inklusiven Grundschule ein. Diese ist angeschlossen… Zum Artikel »

#miteinanderleben: Willkommenszentrum in Leipzig

Auf Initiative der Leipziger Grünen wurde vom Stadtrat 2016 die Einrichtung eines Willkommenszentrums für Migrantinnen und Migranten beschlossen. Im Frühjahr 2018 war es dann endlich soweit und das Willkommenszentrum öffnete unter dem Dach des Bürgeramtes Leipzig-Mitte seine Türen. Das Willkommenszentrum soll ein erster Wegweiser durch den Behördendschungel sein. Es wird eine kurze Erstberatung durchgeführt und… Zum Artikel »

#miteinanderleben: Ein Gast-Haus für Obdachlose in Dortmund

Mindestens 25 000 Menschen leben in Nordrhein-Westfalen auf der Straße, mehrere hundert sind es in Dortmund. Es ist ein heißer Sommertag im Juli, als ich in Dortmund die Wohnungsloseninitiative „Gasthaus“ besuche. Bereits im Frühjahr dieses Jahres hatte ich die Gelegenheit mit vielen Ehrenamtlichen der Dortmunder Wohnungslosenhilfe in Berlin zu diskutieren. Nun konnte ich das Gespräch… Zum Artikel »

#miteinanderleben: Dort leben, wo andere Urlaub machen

Wenn wir über steigende Mieten, Mangel an Wohnraum, demographischen Wandel und Landflucht reden, dann fallen immer schnell die Namen der Großstädte: Stuttgart, München, Berlin. Dazu noch die beliebten Universitätsstädte, wo regelmässig spätenstens zu Semesterbeginn selbst kleine Zimmer zu Phantasiepreisen angeboten werden. Wohnen auf dem Land sollte also kein Problem sein, denkt man sich. Aber ich… Zum Artikel »

Zukunftslabor „Neue soziale Fragen“

Viele Menschen sind mehr und mehr von der gesellschaftlichen Teilhabe abgehängt: Weil der Bus auf dem Land nicht fährt oder weil die Mieten in der Stadt zu hoch sind. Weil in zwei Jobs gearbeitet wird, um dem Kind die Musikschule zu finanzieren. Weil die ärztliche Versorgung im Dorf Sorge bereitet. Wir sehen, dass sich Sozialpolitik längst nicht mehr nur regional und national lösen lässt, sondern wir das Thema auch noch mehr europäisch und international denken müssen.

#miteinanderleben: Vom hässlichen Entlein zum „Schwanen“

In Nehren, einer knapp 4.300 Einwohner starken Gemeinde bei Tübingen, haben die Bürgerinnen und Bürger ein ehemaliges Dorfgasthaus zu ihrem Genossenschaftsprojekt umgewandelt. Der Gasthof, dessen Wirte und Pächter bis in das 17. Jahrhundert zurück zu verfolgen sind, prägte über Jahrhunderte den Ortskern, wurde in den letzten Jahren nach Umbauten und Pächterwechsel aber mehr oder weniger dem Verfall überlassen – und die Ortsmitte damit auch.